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Schulen und Kitas schließen


Wie die Regierung des Landes Baden-Württemberg in einer Pressekonferenz am heutigen Freitagnachmittag, 13. März 2020, mitteilt, werden von Dienstag, 17. März, an sämtliche Schulen im Land, auch die freier Träger, sowie sämtliche Kindertagesstätten geschlossen, auch diejenigen Einrichtungen der Tageselternvereine. Betroffen sind ungefähr 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler sowie etwa 400 000 Kinder in den Kitas.

Geschlossen werde deshalb erst von Dienstag an, erklärte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, damit sich die Einrichtungen am kommenden Montag auf die Schließung ausreichend vorbereiten könnten. Ein geordneter Übergang soll ermöglicht werden, damit die Kinder für die Zeit bis nach den Osterferien Hausaufgaben erhalten können und damit der Umgang mit den bevorstehenden Prüfungen geklärt werden kann. Alle Abschlussprüfungen an allen Schularten würden gewährleistet, den Schülern werde in dieser Sondersituation kein Nachteil entstehen, hob sie hervor.

Was die Kitas angehe, so sei man um eine Notfall-Betreuung bemüht. Von den etwa 9 000 Einrichtungen seien 40 Prozent kommunale; mit dem kommunalen Landesverband werde die Notfall-Betreuung beraten, in die eventuell auch Lehrer einbezogen würden.

Die Kultusministerin räumte ein, dass es wohl nicht gelingen werde, für jeden diese Betreuung zu ermöglichen, es handle sich um einen Kraftakt. So manches müsse in dieser Notsituation auch individuell gelöst werden – eine Herausforderung für die Eltern, aber, so betonte sie, in der starken Gemeinschaft Baden-Württemberg gelte es, dass alle zusammenstünden.

Die Maßnahmen seien drastisch, räumte Dr. Eisenmann ein, aber notwendig und unabänderlich, das sei auch in der Kultusminister-Konferenz so besprochen worden. Noch heute werde an alle Schulen und Kitas ein erklärendes Schreiben geschickt.
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